Stellungnahme zur Bekanntgabe der verspäteten Inbetriebnahme des ESTW Nördlingen

Veröffentlicht am 17.09.2024 in Verkehr

Nördlinger Stellwerk

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Schmid reagiert auf ein Informationsschreiben des DB-Konzernbevollmächtigten für den Freistaat Bayern, Heiko Büttner, worin dieser über weitere Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Nördlinger Stellwerks informiert. Gleichzeitig wird bekannt gegeben, dass die Fahrplaneinschränkungen auf der Riesbahn-Strecke mit dem Fahrplanwechsel zum 15.12.2024 zurückgenommen werden können.

"Einerseits freue ich mich, dass ab Dezember nun auch wieder in den Abend- und frühen Morgenstunden die Züge der Riesbahn rollen. Das wird viele Pendlerinnen und Pendler deutlich entlasten", sagt Christoph Schmid. "Andererseits ist es natürlich schade, dass das neue Stellwerk in Nördlingen nicht wie versprochen an den Start gehen kann, sondern voraussichtlich erst im März 2025", fügt er an und wirbt gleichzeitig für Geduld: "Die Inbetriebnahme ist in greifbarer Nähe." Es zeige sich daran, wie wichtig es sei, dass die Bahn sich auf den Schienenverkehr in Deutschland konzentriere. In diesem Sinne ist auch der Verkauf der Logistik-Sparte Schenker AG zu deuten. Die Einnahmen kämen der Finanzierung der Kernaufgaben zugute, so der Abgeordnete. "Der Erlös durch den Verkauf schafft zusätzliche finanzielle Substanz, um sich zukunftssicher aufzustellen. Als Bahnfahrer hoffe ich sehr, dass die Bahn den Turnaround hin zu einem zuverlässigen Verkehrsmittel in den nächsten Jahren meistert. Wir brauchen sie für die dringend notwendige Verkehrswende!"

 

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