Ausschuss für Tourismus

Im Ausschuss für Tourismus kümmern wir uns nicht nur um die touristischen Highlights hier bei uns in Deutschland. Der Tourismus für nationale und internationale Gäste ist dabei auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor für unser Land. Wir setzen uns für gute touristische Rahmenbedingungen ein und machen uns für das rechtzeitige Erkennen und Vermarkten globaler Trends stark.

Hier stelle ich euch den Ausschuss kurz vor: 

 

MdB Christoph Schmid in einem der Ausschussäle im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages.
Foto: Christoph Schmid

In meiner Rede zum Bundeshaushalt 2025 habe ich betont, wie wichtig der Tourismus nicht nur für uns hier in Deutschland, sondern auch für unser internationales Ansehen ist:

Folgende Themen bearbeite ich im Ausschuss schwerpunktmäßig:

 

Berichterstattung Gesundheitstourismus: Kurorte und Heilbäder

Kern des deutschen Gesundheitstourismus sind über 350 prädikatisierte Heilbäder und Kurorte. Vorsorge- und Rehabilitationskuren, Kompaktkuren und Anschlussrehabilitations-Maßnahmen, Gesundheits- und Wellnessurlaub, Erholung, Sport und Freizeit bestimmen die Angebotspalette. Mit 30 Mrd. Euro Umsatz, 400.000 Arbeitsplätzen und 30 Prozent der statistisch erfassten Übernachtungen sind die deutschen Kurorte und Heilbäder ein wesentlicher Faktor im Deutschlandtourismus. 

(Quelle und weitere Informationen: Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums

 

Berichterstattung Geoparks

In kaum einem anderen Land Europas ist der steinerne Untergrund so vielfältig wie in Deutschland: urzeitliche Gebirge, Wüsten, Meere, Vulkane und Meteoritenkrater. Während der Norden vom Eiszeitalter und dem Vorrücken riesiger Gletscher geprägt ist, treten im Süden Formationen aus dem Erdmittelalter zutage. […] Geologische Vorgänge sind der Ausgangspunkt aller Entwicklungen. Letztendlich beeinflussen sie auch uns Menschen, weil unser Wissen, unsere Erfahrungen, unsere Kultur und unsere Lebensweise durch die regionale Landschaft geprägt sind. Geoparks öffnen den Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit und erklären, wie unser Planet funktioniert, wie sich Tiere, Pflanzen und Klima im Verlauf der Jahrmillionen verändert haben. Ein besonderes Augenmerk richten die Geoparks auf die Verbindung zwischen ihrem geologischen Erbe und der regionalen Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. In dieser Vielfalt hat jeder Geopark seine eigenen Erzählungen, Schwerpunkte und Fenster in die Erdgeschichte mit einem umfangreichen Informations- und Bildungsangebot.

(Quelle und weitere Informationen: Webseite der deutschen Geoparks

Acht der deutschen Geoparks sind als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet. Dazu gehört auch der Geopark Ries aus meiner Heimat! Anfang Juli 2025 fand die Bereisung der UNESCO zur Revalidierung des Geoparks statt – einen Teil der Bereisung durfte ich begleiten und unter anderem am Termin im Steinbruch Aumühle teilnehmen.

Bereisung des UNESCO Global Geopark Ries, Vor-Ort-Termin im Steinbruch Aumühle.
Foto: Christoph Schmid

 

 

Berichterstattung Freizeitparks

Die meisten von uns haben wohl bereits einen oder vielleicht sogar mehrere der deutschen Freizeitsparks besucht. In Deutschland gibt es weit über 100 Freizeitparks, die pro Jahr mit ihren unterschiedlichen Themenschwerpunkten und Angeboten über 20 Millionen Besucherinnen und Besucher anlocken. Sie sind mit einem Umsatz von rund 2,7 Mrd. Euro pro Jahr auch ein wichtiger Teil der Tourismusbranche (2023, Quelle: Statistisches Bundesamt). 

 

Berichterstattung Nachhaltigkeit im Tourismus

Grüne Transformation der Tourismuswirtschaft bedeutet einerseits, dass sich die Branche klimaneutral, nachhaltig und zukunftsfähig aufstellt. Andererseits bedeutet Transformation auch, die vielfältigen Strukturen, die durch die Corona-Krise hindurch gerettet wurden, zu erhalten und fortzuentwickeln sowie die Resilienz und auch die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken.

Eine nachhaltige Tourismuswirtschaft und mit ihr eine dauerhafte Wertschöpfung setzt zwingend voraus, dass Umwelt und Klima geschützt, lebenswerte natürliche und kulturelle Lebensräume bewahrt, Fach- und Arbeitskräfte gebunden und die Interessen der lokalen Bevölkerung geachtet werden. Um dies zu erreichen, muss sich die Tourismuswirtschaft auch verstärkt Innovationen zunutze machen und sich noch mehr als bisher für die Digitalisierung, auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, öffnen. Auf diese Weise kann die Branche einen Beitrag zu den übergeordneten und branchenübergreifenden Herausforderungen unserer Volkswirtschaft sowie zur Verwirklichung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie leisten.

(Quelle und weitere Informationen: Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums)

 

Regionale Zuständigkeit für Süddeutschland

Bund und Länder arbeiten Hand in Hand, um gute Rahmenbedingungen für den Tourismus zu schaffen. Dabei gilt es, ein komplexes Zuständigkeitsgefüge innerhalb des Bundes und zwischen Bund und Ländern zu beachten, das den Tourismus als Querschnittsbranche prägt. Für die Tourismusentwicklung und das Marketing vor Ort sind allein die Länder verantwortlich. Aufgabe und Ziel der Tourismuspolitik auf Bundesebene ist es, die Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung des Tourismus in Deutschland zu gestalten und Prozesse wie insbesondere die Nationale Tourismusstrategie zu koordinieren.

(Quelle und weitere Informationen: Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums)

Als gebürtiger Bayern und Schwabe freue ich mich besonders darüber, die regionale Zuständigkeit für den süddeutschen Tourismus im Tourismusausschuss übernehmen zu dürfen.

 

Berichterstattung für Themen im Bereich Auswärtiges Amt

Auf den ersten Blick denkt man bei Tourismus sicher nicht unbedingt an Außenpolitik. Diese spielt jedoch auch bei uns im Tourismusausschuss eine Rolle, vor allem im Bereich des sicheren Reisens ins Ausland. Dazu gehören zum Beispiel Visafragen oder auch die Reise- und Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes.

Mehr zum Thema sicheres Reisen: Webseite des Auswärtigen Amtes

 

Berichterstattung Tourismus und Entwicklungszusammenarbeit

Meine Mitgliedschaft im Ausschuss für wirtschaftliche Zuammenarbeit und Entwicklung ist eine wichtige Grundlage dafür, um die Querschnittsthemen dieses Politikfelds mit der Tourismuspolitik zu bearbeiten.

Tourismus ist in vielen Ländern der Welt ein wichtiger Motor gesellschaftlicher Entwicklungen, wirtschaftlich, sozial und ökologisch. Nachhaltig gestalteter Tourismus kann nicht nur Einkommen und Beschäftigung, sondern auch Klima- und Umweltschutz sowie Standards bei der Einhaltung von Menschenrechten fördern.

Nach Angaben der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen - UN Tourism - hat sich der Tourismussektor zu einem der wichtigsten Akteure im internationalen Handel entwickelt, welcher Millionen Arbeitsplätze auf der ganzen Welt sichert. In vielen Ländern leistet der Tourismus einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand. Auch die Beschäftigungsrate von Frauen ist nach Aussage der UN Tourism im Vergleich zu anderen Sektoren hoch; über 50 Prozent der Beschäftigten im Tourismusbereich sind Frauen.

Der Sektor hat damit großen Einfluss auf die sozioökonomische Entwicklung in den Zielmärkten weltweit und kann im besten Falle einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit, fairen Arbeitsbedingungen und Achtung von Menschenrechten leisten.

(Quelle und weitere Informationen: Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums)

 

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