Städtebauförderung: Millionenförderung für Kommunen in der Region

Veröffentlicht am 09.05.2026 in Presse

Pressemitteilung

Anlässlich des Tages der Städtebauförderung zeigt sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Schmid erfreut, dass rund 3,8 Millionen Euro in 2025 in den Wahlkreis geflossen sind.

Am 09. Mai 2026 findet deutschlandweit in vielen Kommunen wieder der „Tag der Städtebauförderung“ statt. Anlässlich dieses Tages hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Schmid für den Wahlkreis 253 Donau-Ries eine aktuelle Übersicht über die geförderten Maßnahmen in den Kommunen erhalten. „Alleine 2025 wurden die Kommunen im Wahlkreis mit 3.865.000 Euro Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung unterstützt,“ lobt der Bundestagsabgeordnete sowohl das Engagement der Kommunen als auch des Bundes, der Fördermittel zur Verfügung stellt: „Die verschiedenen Säulen der Städtebauförderung helfen dabei, das Wohnumfeld zu verbessern, attraktive Quartiere, Stadt- und Ortsteilzentren zu gestalten und damit ein gutes Zusammenleben in der Nachbarschaft zu fördern.“

Im Jahr 2025 erhielten folgende Kommunen Fördermittel über eines der drei Förderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung, Sozialer Zusammenhalt sowie Lebendige Zentren:

 

Landkreis Donau-Ries (Gesamtförderung 2025: 2.790.000 €)

Asbach-Bäumenheim (Gewerbebrache AGCO), Auhausen (Ortskern), Donauwörth (Innenstadt und Alfred-Delp-Kaserne), Harburg (Altstadt), Mertingen (Ortskern), Monheim (Altstadt), Nördlingen (Bahnhofsbereich Altstadt), Oettingen (Kernstadt und Vorstadtbereiche), Rain (Altstadt), Tapfheim (Ortskern), Wallerstein (Ortskern), Wemding (Altstadt)

 

Landkreis Dillingen (Gesamtförderung 2025: 1.075.000 €)

Dillingen (Altstadt), Gundelfingen (Altstadt), Höchstädt und Lutzingen (AG Höchstädt / Lutzingen), Lauingen (Altstadt), Syrgenstein (AG Bachtal)

 

Hintergrundinformationen (Quelle: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen https://www.staedtebaufoerderung.info/DE/Programme/programme_node.html)

 

Die Städtebauförderung ist als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, sich an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen.

Seit 1971 konnten mit der Städtebauförderung von Bund und Ländern mehr als 12.500 Maßnahmen in rund 4.000 Kommunen bundesweit gefördert werden. Allein der Bund hat hierfür seit 1971 ca. 23,9 Milliarden Euro bereitgestellt.

 

Programme der Städtebauförderung

Die Städtebauförderung umfasst die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Diese sprechen die aktuellen Problemlagen gezielt an und berücksichtigen auch wesentliche Querschnittsaufgaben. So sind Maßnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere zur Verbesserung der grünen Infrastruktur, Voraussetzung für eine Förderung. Weitere Schwerpunkte sind die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit, die Stärkung von Stadt-Umland-Beziehungen sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements.

 

„Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“

Für alle Menschen ist ihr Quartier, ihr Stadtteil ein wichtiger Ankerpunkt. Es ist Zuhause und Begegnungsort zugleich. Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützen Bund und Länder den Erhalt und die Stärkung lebenswerter Quartiere. Ziel des Programms ist es, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt zu erhöhen, das Miteinander aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastruktur und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit und verbessern die Chancen der dort lebenden Menschen auf Teilhabe und Integration.

 

Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne

Innenstädte und Zentren sind Orte für Begegnung und Kommunikation, Einzelhandel, Arbeiten und Wohnen gleichermaßen. Stadt- und Ortsteilzentren sollen daher zu attraktiven und identitätsstiftenden Orten für Menschen unterschiedlicher Herkunft weiterentwickelt werden. Aufgabe des Programms „Lebendige Zentren“ ist es, hohe Aufenthaltsqualitäten durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten auf der Grundlage des Bestandes zu schaffen. Die Gestaltung des öffentlichen Raums spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das besondere baukulturelle Erbe – vor allem in den historischen Altstädten.

 

Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, öffentlichen Raum und gebaute Umwelt an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Ziel sind resiliente städtebauliche Strukturen in wachsenden und in schrumpfenden Städten und Gemeinden aller Größenordnungen. Im Sinne einer nachhaltigen Erneuerung finden zudem umweltbezogene und ökologische Aspekte wie die Klimafolgenanpassung besondere Berücksichtigung. Das Programm setzt einen Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer Quartiere auf Brach- und Konversionsflächen und auf die Ermöglichung von Wohnungsbau.

Kontakt

Meine Kontaktdaten finden Sie hier.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

NEWSLETTER

Zum Ende jeder Sitzungswoche veröffentliche ich einen Newsletter. Wenn Sie daran Interesse haben, können Sie sich hier dafür anmelden.

Social Media